1995 habe ich mein erstes Unternehmen gegründet. Und bin gescheitert – trotz excellenter Arbeit.

Seitdem beschäftigt mich die Frage: Was muss wirklich stimmen, damit B2B-Dienstleister wachsen und gedeihen?

Nach diesem Scheitern hätte ich sagen können: „Der Markt war schwierig.“ „Das Timing war schlecht.“
Aber ich wusste, dass es nicht stimmt.

Und genau an diesem Punkt begann mein eigentliches Learning. Das ist heute dein Vorteil.

Foto von Maike Sander, der Founderin von Sander Marketing-Consulting.

Vom Beobachten zum Verstehen

Ursprünglich wollte ich in die Forschung. Ich habe Sozialwissenschaften studiert und für Marktforschungsunternehmen gearbeitet. Mich hat immer interessiert, warum Menschen entscheiden, wie sie entscheiden.

Später habe ich eine eigene Agentur in Hamburg aufgebaut. Internationale Konzerne betreut. Sechsstellige Etats verantwortet. Unternehmerin zu sein ist mir in allen Facetten vertraut – mit Verantwortung, Risiko, Liquidität, Personal und allem, was dazugehört.

Doch dort zeigte sich ein Muster, das mich nicht losließ:
Große Budgets werden schnell freigegeben. Für strategische Grundlagen fehlt oft Geduld. Strategie gilt als Bremse, als Umweg, als notwendiges Übel vor der eigentlichen Umsetzung.

Also wird produziert. Kampagnen, Maßnahmen, Aktionen.
Und viel Geld verbrannt, weil die strukturelle Klarheit fehlt.

Ich wollte verstehen, warum das immer wieder passiert.
Und wie man es besser macht.

Deshalb habe ich Betriebswirtschaft mit Schwerpunkt Marketing studiert – nicht um Kampagnen zu optimieren, sondern um die Hebel hinter Geschäftsmodellen zu begreifen: Zielgruppenentscheidungen, Angebotslogik, Wertversprechen, Nachfrage-Strukturen.

Mich interessiert nicht die Oberfläche von Marketing.
Mich interessiert das Fundament.

Erst Diagnose. Dann Struktur. Dann Strategie.

Strategie ohne präzise Ursachenklärung ist Spekulation.

Bevor über Positionierung, Angebotsarchitektur oder Lead-Strukturen entschieden wird, muss klar sein, wo der eigentliche Engpass liegt: in der Zielgruppenschärfe, in der Angebotslogik, in der Nutzenargumentation oder in der Entscheidungsarchitektur.
Strategie ist für keine Ideensammlung und kein Maßnahmenplan.
Sie ist die Architektur, die zukünftige Maßnahmen überhaupt erst sinnvoll macht.

Was mich antreibt, ist Wirkung.

Ich arbeite bewusst mit nur fünf bis sieben Unternehmen gleichzeitig. Strategische Arbeit ist für mich kein standardisierter Prozess, sondern ein intensiver, persönlicher Entwicklungsweg. Vertrauen entsteht nicht durch Methoden, sondern durch Klarheit und Konsequenz.

Ich erstelle keine umfangreichen Strategiepapierwerke, die im Regal verschwinden. Mir geht es nicht um Fachbegriffe oder inszenierte Prozesse, sondern um Entscheidungen, die im Alltag tragfähig sind. Wenn Strategie nicht spürbar wirkt, war sie nur Theorie.

Meine Stärke liegt darin, die „Golden Nuggets“ eines Unternehmens sichtbar zu machen – jene besonderen Qualitäten, die oft übersehen werden, weil sie selbstverständlich erscheinen. Werden sie freigelegt und strukturell verankert, entsteht Wachstum, das sich nicht künstlich anfühlt, sondern stimmig.

Ich erkenne schnell, wo es hakt. Und ich spreche es aus – nicht um zu kritisieren, sondern um Raum für echte Entwicklung zu schaffen.

Foto von der Marketingbetriebswirtin (IWW) Maike Sander
Foto vom Demeter-Hof Höllthal

Wie ich auf Unternehmen blicke

Ich lebe mit meinen Pferden, Katzen und Hühnern auf einem Demeter-Hof in Oberbayern, mit Blick auf die Alpen. Natur, Kreisläufe, Regeneration – das prägt meine Denkweise.

Lebende Systeme funktionieren nicht durch Aktionismus.
Sie funktionieren durch Balance, Struktur und gesunde Grundlagen.

Als eines meiner Pferde chronisch erkrankte, konnte die Schulmedizin nur noch die Symptome

reichten keine kosmetische Maßnahme. Also habe ich mich tief in traditionelle chinesische Medizin und Akupunktur eingearbeitet. In der TCM geht es nie darum, Symptome zu unterdrücken. Es geht darum, die Ursache eines Ungleichgewichts zu verstehen – und das System wieder in Stabilität zu bringen.

Dieses Denken übertrage ich auf Unternehmen. Ich suche nicht nach schnellen Korrekturen. Ich suche nach dem Punkt, an dem etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist.

Und ich lasse nicht locker, bis ich die Lösung gefunden habe.

wenn ich ein Problem sehe aus der tiefsten Überzeugung heraus, dass es immer eine Lösung gibt.

Mit wem ich arbeite

Ich arbeite mit Unternehmerinnen und Unternehmern, deren Geschäft gewachsen ist – aber strukturell unter Druck steht.

Die Kompetenz ist da. Referenzen auch. Und trotzdem häufen sich Symptome: unpassende Anfragen, Preisdiskussionen, stagnierende Leads oder eine zunehmende Abhängigkeit von wenigen Kunden. Angebote sind über Jahre entstanden und schwer erklärbar geworden. Marketing fühlt sich aufwendig an, ohne echte Entlastung zu schaffen.

Was fehlt, ist nicht Qualität. Es fehlt Klarheit in Zielgruppe, Angebotsarchitektur und Nutzenargumentation.

Ich arbeite mit Geschäftsführern, die bereit sind, genau dort anzusetzen – auch wenn das bedeutet, zu fokussieren, zu streichen und Entscheidungen zu treffen. Nicht geeignet ist meine Arbeit für Unternehmen, die ausschließlich mehr Leads suchen oder operative Marketingunterstützung erwarten.

Foto von einem Workshop

+ 25

Jahre Erfahrung

184 +

B2B Projekte

94 %

Weiterempfehlung

Mein Netzwerk – klare Rollen, klare Verantwortung

Ich arbeite bewusst ohne eigene Umsetzungsabteilung.
Strategische Klarheit entsteht nur, wenn keine operativen Interessen mitschwingen.

Sobald die strategische Grundlage steht, ziehe ich bei Bedarf spezialisierte Partner hinzu – Designer, Entwickler, Texter, Performance-Marketer oder Vertriebsexperten. Jeder arbeitet auf Basis einer klar definierten Zielgruppe, Angebotsarchitektur und Value Proposition.

Das Ergebnis: Bessere Qualität in kürzerer Zeit. Weniger Iterationen. Keine verschwendeten Budgets.

digitalagentur